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2004
Monofermentation von Nahrungsmittelabfällen in Biogasanlagen
Monofermentation von Nahrungsmittelabfällen in Biogasanlagen
Laboruntersuchungen
Laboruntersuchungen
Adolph, Jan Beck, Jürgen Mukengele, Michael Jungbluth, Thomas
Abstract (German)
In einem Gemeinschaftsprojekt der Partner Ing. Friedrich Bauer GmbH aus Kemmelbach, ?-sterreich, der Firma Enersys GmbH, Donaueschingen und den Instituten für Agrartechnik sowie für Umwelt- und Tierhygiene mit Tierklinik (Leiter: Prof. Dr. R. Böhm) der Universität Hohenheim wird ein Verfahren zur Monofermentation von Speiseresten entwickelt. In einem Laborversuch wurden systematische Untersuchungen über einen Zeitraum von 126 Tagen mit zwölf liegenden Laborfermentern mit jeweils 16 l Nettovolumen durchgeführt. Nach einer Einlauf-phase zur Adaption der Mikroorganismen an das Substrat wurden in drei Teilexperimenten die Einflüsse von unterschiedlichen Temperaturbereichen (mesophil bei 40 °C und thermophil bei 55 °C) und verschiedenen Raumbelastungen (hoch mit 5,1 kg oTS/m³ Reaktorvolumen (RV) ?EUR? d und niedrig mit 3,5 kg oTS/m³ RV ?EUR? d) getestet. Darüber hinaus wurde ein zwei stufiges Verfahren mit doppelter Raumbelastung und 10,1 kg oTS/m³ RV ?EUR? d simuliert. Hydrolyse und Methanisierung liefen hierbei in zwei nacheinander geschalteten Reaktoren getrennt voneinander ab.
Die eingesetzten Speisereste waren aufgrund ihres hohen Energie-inhaltes von durchschnittlich 18,3 MJ ME / kg TS für eine Monofermentation in Biogasanlagen geeignet. Beim Vergleich der unterschiedlichen Temperaturniveaus waren die reaktorspezifischen Methanerträge zu-nächst gleich hoch mit etwa 2,12 l CH4/l RV ?EUR? d. Im letzten Drittel fiel die Leistung der mesophilen Varianten jedoch bis auf 50 % der thermophilen Vergleichsreaktoren. Bei der Variation von Raumbelastung in Wechselwirkung mit dem Temperaturbereich ergab die thermophile Variante mit hoher Raumbelastung die höchsten reaktorspezifischen Methan-erträge mit 2,25 l CH4/l RV ?EUR? d im Vergleich zu nur 0,86 l CH4/l RV ?EUR? d in der mesophilen Variante mit niedriger Raumbelastung. Durch Aufteilung der Faulung in Hydrolyse- und Methanisierungsstufe in der abschließenden zweistufigen Fermentation gelang es, den Prozess weitgehend stabil zu halten.
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Published in
Agrartechnische Forschung, 10 (2004), 1. ISSN: 0948-7298
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Faculty
Faculty of Agricultural Sciences
Institute
Institute of Agricultural Engineering
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Supervisor
Cite this publication
Adolph, J., Beck, J., Mukengele, M., & Jungbluth, T. (2004). Monofermentation von Nahrungsmittelabfällen in Biogasanlagen : Laboruntersuchungen. Agrartechnische Forschung, 10(1). https://hohpublica.uni-hohenheim.de/handle/123456789/10191
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Language
German
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Classification (DDC)
630 Agriculture
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@article{Adolph2004,
url = {https://hohpublica.uni-hohenheim.de/handle/123456789/10191},
author = {Adolph, Jan and Beck, Jürgen and Mukengele, Michael et al.},
title = {Monofermentation von Nahrungsmittelabfällen in Biogasanlagen : Laboruntersuchungen},
journal = {Agrartechnische Forschung},
year = {2004},
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number = {1},
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